Recruiting-Videos: Das war 2012

Manche Dinge scheinen oberflächlich betrachtet eine fabelhafte Idee zu sein. Nutella und Kiwis zum Beispiel. Und hippe Recruiting-Videos um „die jungen Leute zu erreichen“.

Oberflächlich betrachtet. Denn Kiwi und Nutella passen im Gegensatz zu Banane und Nutella nicht wirklich zusammen. Und Recruiting-Videos sind, vor allem wenn sie „selbstgemacht“ sind, selten hipp und erfolgreich.

Was Agenturen, motivierte Auszubildende, Bewerber und Unternehmen im Jahr 2012 an (negativ-)viralen HR- und Bewerbungsvideos in den Äther geschossen haben, ist wirklich eine kleine Sammlung hier auf dem Blog wert. Natürlich zeige ich nur meine persönlichen Highlights aus 2012. Wobei ich das Video des Backhauses Düming fast schon wieder charmant finde…

Auf Platz 5: Praktikum bei Edeka

Auf Platz 4: Ich bin Bäcker (Backhaus Dümig)

Auf Platz 3: Tag der Ausbildung bei McDonalds

Auf Platz 2: Praktikum bei BMW

Auf Platz 1: Sparda Movie Stars

Deluxe, deluxer, Jeschenko-Praktikum

Noch nie sind zwei Wochen so schnell vergangen. Zuerst eine Woche in Köln, dann eine Woche in Berlin beim Deluxe-Praktikum. Und kaum habe ich realisiert, dass ich unterwegs bin, war ich auch schon wieder zu Hause. Schwupps. Vorbei die Zeit in der Jeschenko MedienAgentur.
Über die Woche in Köln habe ich ja bereits berichtet, jetzt gibt’s noch ein paar Infos zur Berliner Zeit.

Ja, auch ich habe das Brandenburger Tor fotografiert. Touri pur.

Das Programm war etwas ruhiger, gleichzeitig gab’s aber die geballte Ladung Großstadt (die Agentur liegt quasi direkt am Alex) und tiefe Einblicke in die Agentur und die tägliche Arbeit. Ich habe auf zwei Kunden mitgearbeitet und vieles mitbekommen und gelernt.
Am Spannendsten: Die Umsetzung eines Werbespots, der demnächst realisiert werden soll. Vom Equipment über das Casting und die Drehlocation bis hin zum Schnitt und zur Tongestaltung gibt es so vieles, was bedacht werden muss. Wahnsinn. So viel Aufwand für ein paar Sekunden Werbung! Hier müssen alle eng zusammenarbeiten, damit am Ende das Projekt zeit- und budgetgerecht steht.
Der kleine Einblick ins Werbefilmgeschäft war mal etwas ganz anderes. Durch meinen Fokus auf Social Media habe ich zwar mit Virals zu tun, aber Werbung ist doch nochmal eine ganz andere Liga.

Außerdem habe ich auch in Berlin einiges getextet, und für die Texte auch viel recherchiert. Jetzt bin ich ein absoluter Experte für bestimmte Themen, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich da mal was drüber weiß. Und das ist auch etwas, was die Arbeit in Agenturen so spannend macht. Projekte und Kunden verändern sich, man kann sich immer wieder in Neues einarbeiten und es bleibt spannend. Ein großer Vorteil gegenüber von Inhouse-PR, wie ich finde.

Ja, und neben der Arbeit, den Team-Meetingsund den Brainstormings war da natürlich auch noch Berlin. Sascha Lobo habe ich nicht getroffen, und auch sonst habe ich keine Berliner Stars gesehen beziehungsweise erkannt. So bewandert bin ich da ja nun auch nicht. Trotzdem war das Herumspazieren und sich-cool-fühlen auf dem Alex, nun ja, cool. Unter den Linden ist beeindruckend. Und das Deutsche Guggenheim war mein finanzieller Ruin, weil ich noch nie so einen tollen Museumsshop gesehen habe. Mehr wird aber nicht verraten, da der ein oder andere Leser hier vielleicht noch beschenkt wird…
Und ich habe einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen, der den Berliner Dom in ein ganz wunderbares, rotes Licht getaucht hat. Mit meinem billigen Lidl-Fotoapparat (Oh je. Schleichwerbung. Entschuldigung.) konnte ich das leider nicht so schön einfangen, wie es war. Dennoch hier ein Foto:

Berliner Dom

Der Berliner Dom im Abendrot. Zumindest zu zwei Dritteln.

Alles in allem war auch die Zeit in Berlin eine ganz wunderbare.
Liebes Jeschenko-Team: Danke für die zwei fantastischen Wochen, die Zeit und Mühe, die fabelhafte Betreuung und die Einblicke in die Agentur. Danke für das „Deluxe“ vor dem Praktikum. Danke für alles!
Ich komme dann in anderthalb Jahren zum Vorstellungsgespräch vorbei, wenn ich meinen Master habe… 🙂

(Hinweis: Die Berichterstattung über das Praktikum war keine an den Gewinn geknüpfte Bedingung.)

Deluxe!

Bei der coolen Facebook-Aktion der Jeschenko MedienAgentur Ende letzten Jahres konnte ich mit Hilfe meiner Freunde das Deluxe-Praktikum gewinnen. Das Rundumsorglos-Paket beinhaltet eine Woche in der Kölner und eine Woche in der Berliner Dependance mit Hotelübernachtung, verschiedenen Workshops, Sightseeing und Einblicke in alle Teams. Klingt gut, nicht? Ist aber noch viel besser! Die erste Woche des Deluxe-Praktikums ist jetzt nämlich vorbei, und es ist Zeit für einen Zwischenbericht. Die Kurzfassung: Deluxe.
Die Langfassung: Kommt jetzt.

Jeschenko MedienAgentur

Willkommen bei der Jeschenko MedienAgentur

Krisenworkshop
Am Montag ging’s los. Das wunderschöne Haus, in dem die Agentur untergebracht ist, liegt inmitten von Villen und Herrenhäusern. Es fehlte nur noch der rote Teppich, dann wäre ich nicht mehr gegangen, sondern mit jedem Recht geschritten… Bevor ich in der Agentur aber einen Arbeitsplatz bekommen sollte, ging es erst auf einen Außentermin, der den ganzen Tag dauern sollte: Ein Krisenworkshop für ein Unternehmen im Lebensmittelbereich. Nach einer Einführung durch den Geschäftsführer der Agentur, Rudolf Jeschenko, trainierte die Geschäftsleistung des Unternehmens anhand einiger fiktiver Krisenszenarien den Ernstfall. Die simulierten Interviews wurden dabei von einem Kamerateam aufgenommen und anschließend von Rudolf Jeschenko und zwei Beraterinnen analysiert. Als Studierende der Rhetorik war dieser Workshop mehr als spannend für mich. Worauf kommt es beim Umgang mit der Presse an? Was ist aus rhetorischer Sicht bezüglich Performanz, Mimik und Gestik zu beachten? Was muss inhaltlich in ein Statement, was nicht?
An dieser Stelle meinen Dank an die Jeschenko MedienAgentur und das Unternehmen dafür, dass sie mir die Teilnahme an diesem Krisenworkshop möglich gemacht haben. Das war das Sahnehäubchen auf einer sowieso schon fantastischen Kölner Torte.

Fotoproduktion

Ein anderer Höhepunkt der Woche in Köln war der Besuch beim Fotografen Klaus Fritsche im Rahmen einer Produkt-Fotoproduktion. Von der Produktpositionierung über die Dekoration und die Ausleuchtung hin zum Aufnehmen des Fotos und der digitalen Beabeitung hatte mir der Fotograf alles mit viel Geduld erklärt und mich auch selbst Hand anlegen lassen. Herausgekommen ist ein super Foto, dem man die ganze Arbeit und Inszenierung nicht ansieht – und genau das ist die große Kunst. Auch hier vielen Dank für die Zeit und den tollen Einblick in die Fotoarbeit!

Druckerei-Führung
Total spannend war auch die Führung durch die Druckerei Kopp, mit der die Jeschenko MedienAgentur meist zusammenarbeitet. Nach 13 Jahren Schulausbildung und einem abgeschlossenen Bachelor weiß ich jetzt die Arbeit hinter den ganzen Druckerzeugnissen, die ich während meines Lebens bereits in den Händen gehalten habe, zu schätzen. Während der extra für mich organisierten Führung wurde mir erklärt, was ein gutes Druckwerk ausmacht, wie die Daten aussehen müssen, die geliefert werden, und was in der Druckerei selbst passiert. Das alles war unheimlich informativ und sehr interessant. Einen solchen Blick hinter die Kulissen bekommt man wahrlich nicht alles Tage… Danke für die viele Zeit und den Deluxe-Einblick.

Und sonst so?
Man mag es nicht glauben, aber es hat noch mehr Programm in diese aufregende Woche gepasst. Ich habe Produktbeschreibungen getextet, den Kölner Dom bestiegen, Verteiler erstellt, eine Stadtrundfahrt gemacht, Pressemitteilungen geschrieben, jede Menge karnevalsverrückter Jecken gesehen und die einzelnen Teams kennengelernt. Und das war erst die Hälfte! Morgen früh geht mein Zug nach Berlin und es kommt eine weitere Woche voller neuer Menschen und Projekte auf mich zu. Danach gibt’s den zweiten Bericht von mir. Ich bin zwar noch nicht in Berlin, sag es aber dennoch mal in der bekannten Berliner Schnauze: Mensch, ick freu‘ mir.

(Hinweis: Die Berichterstattung über das Praktikum war keine an den Gewinn geknüpfte Bedingung.)